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Wirkstoff
profelan®salbe nach Müller-Wohlfahrt
Die Wirkung von
PROFELAN-Salbe beruht auf den Inhaltsstoffen der
Arnika, die durch die besondere
Salbengrundlage ihre volle
Wirkung entfalten können. Arnika zählt zu den bekanntesten Hausmitteln und ist seit vielen Jahrhunderten bekannt für seine schmerzlindernde und entzündungshemmende Wirkung. Doch erst neuere Erkenntnisse machen es möglich, Naturprodukte wie Arnika mit Hilfe moderner Arzneimittelzubereitungen zu immer gleich wirksamen und zuver- lässigen Arzneimitteln zu verarbeiten.
Arnika, eine mehrjährige, gelb blühende Pflanze, wächst auf kalkarmen Wald- und Bergwiesen in vielen Teilen Europas. Die für Arzneimittel verwendeten Pflanzenteile sind die Arnikablüten. Diese werden heute im wesentlichen aus kontrolliertem Anbau gewonnen, während die Nutzung von Wildvorkommen rückläufig ist.
Neben "Arnika montana" werden im allgemeinen auch "Arnika chamissonis"- Pflanzen eingesetzt; "Arnika chamissonis" weist jedoch höhere Schwankungen in den Inhaltsstoffen auf. Für
PROFELAN-Salbe werden deshalb ausschließlich die Blüten von "Arnika montana" verwendet.
Entzündungshemmende Wirkung der Arnika molekularbiologisch erklärbar
Erst neuere Untersuchungen können eine molekularbiologische Erklärung für die entzündungshemmende und schmerzlindernde Wirkung von Arnikablüten- Tinkturen vorlegen. Danach sind es die effektiven Inhaltsstoffe der Blüten, allen voran die Substanz
Helenalin, die die Aktivierung eines Immunregulators verringern und damit eine heftige Entzündungsreaktion verhindern.
Helenalin macht zusammen mit verwandten Verbindungen etwa 0,6 Prozent des Trockengewichts von Arnika aus. Die handelsüblichen Tinkturen enthalten in der Regel etwa 0,06 Prozent dieser in Alkohol gelösten Inhaltsstoffe. Diese Zusammensetzung ist für eine wirksame lokale Behandlung vollkommen ausreichend. Bei Tieren, denen täglich eine Dosis von nur 2,5 Milligramm pro Kilogramm Körpergewicht injiziert wurde, gingen Entzündungsreaktionen drastisch zurück. Das Helenalin entpuppte sich dabei als deutlich wirksamer als andere - kein Kortison enthaltende - handelsübliche Entzündungshemmer.
Guido Lyss und Irmgard Merfort von der Universität Freiburg, Heike Pahl vom dortigen Zentrum für Tumorbiologie sowie Thomas Schmidt von der Universität Düsseldorf konnten die molekulare Grundlage der Wirkung von Arnika weitgehend aufklären (Biological Chemistry Bd. 378, S 951):
Helenalin unterdrückt die Aktivierung des Nukleären Faktors Kappa B, eines zentralen Vermittlers der Immunantwort. Dieser schaltet im menschlichen Organismus eine Vielzahl von bestimmtem Genen an und löst zahlreiche Reaktionen auf Verwundung und Reizung bis hin zu einer Stimulierung des Immunsystems aus. Dazu muss der Nukleäre Faktor aber erst aktiviert werden. Normalerweise liegt er gebunden an ein anderes Protein vor, das die Aktivierung der Gene verhindert. Kommt es zu einer Entzündung, wird er von dem schützenden Protein befreit und kann somit wirksam werden.
Das Helenalin festigt nun die Verbindung zwischen dem Nukleären Faktor und dem Schutzprotein und sorgt dafür, daß der Signalfaktor nicht mehr aktiviert werden kann. Die Entzündung wird somit unterdrückt, resp. gehemmt.
Helenalin wirkt, wie die neuen Erkenntnisse zeigen, ganz anders als die meisten Entzündungshemmer aus der Retorte. Acetylsalicylsäure und viele weitere Mittel verringern die Zahl reaktionsfreudiger Sauerstoffradikale in der Zelle. Diese sind wiederum Signalstoffe für die Aktivierung der Entzündungsreaktion. Sie schalten unter anderem den Nukleären Faktor an.
Verträglichkeit
Die Verträglichkeit von pflanzlichen Wirkstoffen hängt von der verwendeten Art, vom Standort der Pflanzen und auch von ihrer Verarbeitung ab. Für
PROFELAN-Salbe werden nur Arnikablüten verwendet, die neben anderen Stoffen einen hohen Gehalt an "Dihydrohelenalin" aufweisen, da diese Arnikablüten nur ein sehr geringes allergisches Potential im Vergleich zu anderen Arnikablüten haben.
Fachinformationen zu PROFELAN-Salbe erhalten Sie im
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